AVOS lädt zur "Neuen Autorität" in den Pinzgau

Gut angekommen ist das Thema „Neue Autorität macht gesunde Schule“ bei Salzburgs Lehrer*innen und Schulleiter*innen. Im Rahmen der Tagung für Gesundheitsreferent*innen haben sich rund 100 von ihnen weitergebildet.

Auch der erste nennenswerte Schneefall des Jahres hat gut 100 Pädagog*innen, Ehrengäste und Referent*innen nicht davon abgehalten, ihre Reise in den Pinzgau anzutreten. Unter dem Titel „Neue Autorität macht gesunde Schule“ hat im Congress Saalfelden die Tagung für Gesundheitsreferent*innen aller Salzburger Schulen stattgefunden. „Ich freue mich besonders, dass diese Fortbildungen bereits zur fixen Institution im Veranstaltungskalender der Pädagog*innen geworden sind“, hat AVOS-Geschäftsführerin Mag. Angelika Bukovski, MiM, MBA, den Tag eröffnet. „Immerhin ist das heute bereits die 13. Tagung dieser Art.“ Durch den Tag hat Moderatorin Mag. Gabriele Rothuber geführt, die abschließende Diskussionsrunde ist von den beiden ClownDoctors Salzburg, Dr. Kathi Strophe und Clara Fall, ordentlich „belebt“ worden.

„Ein Thema am Puls der Zeit“

Neben den beiden Keynotes „Stark und positiv in der Schule“ von Dr. Philip Streit und „Die 7 Säulen der Neuen Autorität – Theorie & Praxis im Schulalltag“ von Karoline Amon-Dreer sind den Teilnehmer*innen in Saalfelden insgesamt sieben unterschiedliche Workshops zur Auswahl gestanden – jede*r Teilnehmer*in konnte zwei besuchen. „AVOS ist in ganz Salzburg tätig –umso wichtiger ist es, unsere Veranstaltungen nicht nur in der Stadt abzuhalten“, sagt AVOS-Gesundheitsreferentin und Organisatorin Mag. Barbara Dorfinger-Gsöll. Die Thematik der „Neuen Autorität“ hat sie gewählt, um am Puls der Zeit zu sein: „Das Thema ist stark im Kommen, die Schulen arbeiten teilweise bereits damit.“ Ziel ist es, die Lehrer*innen dadurch auch direkt zu stärken: „Die Inhalte der Keynotes und Workshops dienen dabei idealerweise direkt als Unterstützung im Schulalltag und fördern dadurch die Gesundheit aller Beteiligten – insbesondere der Pädagog*innen.“ 

„Prävention statt Reparaturmedizin“

Dass sich die Lehrer*innen im Rahmen der „Gesunden Schulen“ oft besonders engagieren, kommt auch bei LH-Stv. Dr. Christian Stöckl gut an: „Ich darf sowohl im Namen der Landesregierung als auch in meinem Namen als Gesundheitsreferent ,Danke‘ sagen.“ Ein Teil des Landes-Gesundheitsplans bis 2025, an dem derzeit gearbeitet wird, ist der Prävention gewidmet – von der Ernährung über die Bewegung bis hin zum psychosozialen Bereich. „Je mehr hier getan wird, desto weniger Reparaturmedizin benötigen wir“, ist er überzeugt. Für BVA-Salzburg-Landesstellenvorsitzenden Hans Siller ist in diesem Zugammenhang wichtig, dass durch das Engagement für präventive Maßnahmen trotzdem möglichst wenig Mehrbelastungen auf die Lehrer*innen zukommen: „AVOS und wir kommen auf Anfrage direkt in die Schulen.“ Neben der finanziellen Unterstützung des Landes, das sowohl die „Bewegte und Gesunde NMS/PTS“, als auch zusammen mit dem Gesundheitsförderungsfonds Salzburg die „Gesunden Volksschulen“ fördert, setzt AVOS die Initiativen gemeinsam mit der BVA um.

 

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