Kunsthandwerk in der Gesundheitsförderung

Beton 2

"Haus bauen wir heute keines, könnten wir aber",  war das Fazit der beiden Termine die in einer der Wohngemeinschaften der Suchthilfe Salzburg stattfanden. Die Bewohner dort sind insgesamt ausgesprochen kreative Köpfe und handwerklich wie auch kunsthandwerklich sehr talentiert. Das  entfachte rasch Fachdiskussionen über z.B. Verarbeitung von Beton und auch andere kreative Möglichkeiten die in der Wohngemeinschaft bereits umgesetzt wurden. Beim ersten Termin überlegten die Teilnehmer anahnd der vorhanden Formen welche Kunsthandwerkstücke geschaffen werden könnten. Basis hierfür ist leeres Verpackungsmaterial wie Joghurtbecher, Milchpackungen oder auch alte Salatschüsseln. Nach der Ideenfindung wurde der Schnell-Estrich angerüht, in die Formen gegossen und je nach Plan weiterverarbeitet. Eine Woche darauf fand der zweite Termin statt bei dem  geschliffen, die Werke mit Acrylfarben bemalt und sich untereinander weiter ausgetauscht wurde. Es entstanden tolle Werke die allesamt Gebrauchstgegenstände sind. Das ist einer der positiven Aspekte des Arbeitens mit Beton. Robuste Gegenstände für den Alltagsgebrauch können geschaffen werden. Workshopleiterin Simone Meidl von AVOS Prävention & Gesundhetisförderung bedankt sich ganz herzlich für die sehr nette Aufnahme in der Wohngruppe und freut sich sehr darüber, dass im Sinne der Nachhaltigkeit unserer Programme innerhalb der Gruppe und mit den SozialarbeiterInnen bereits weitere Arbeiten mit Beton geplant werden!