Fakten zum Wiedereingliederungsteilzeitgesetz für Ärzte

Zielgruppe und ihre Voraussetzungen:

  • Die Wiedereingliederungsteilzeit richtet sich an Personen mit längeren Krankenständen, mind. sechs Wochen
  • Ist eine Option für Betroffene, zunächst weniger Stunden zu leisten und langsam das Arbeitsausmaß an die wieder steigende Leistungsfähigkeit anzupassen,
    mind. 25 % und max. 50 % des ursprünglichen Arbeitsausmaß
  • Betroffene müssen ein mindestens drei monatiges, aufrechtes Dienstverhältnis vorweisen
  • Wird genehmigt für die Dauer von mind. 1 Monat bis max. 6 Monate, mit Option auf zusätzliche Verlängerung um 1 bis 3 Monate.

Check-Liste "richtiges Vorgehen für die Wiedereingliederungsteilzeit":

  • Freiwilligkeit ist gegeben vom Betroffenen und Betrieb
  • Klärung der Voraussetzungen (siehe oben)
  • Der Arzt bestätigt die Arbeitsfähigkeit der Betroffenen
  • Beratung durch Arbeitsmediziner / AMD Salzburg (beeinhaltet die Sichtung der Befunde der Betroffenen, ärztliches Gespräch mit dem/der Betroffenen, Abschätzen der Sinnhaftigkeit der Maßnahmen)
  • Betroffener und Betrieb legen die Inhalte für den Wiedereingliederungsplan fest (mit Unterstützung durch die Arbeitsmedizin) und für die Wiedereingliederungsvereinbarung (Beginn, Dauer, Ausmaß, Lage und Inhalt der Teilzeitbeschäftigung)
  • Die Arbeitsmedizinierin stimmt zu oder passt den Wiedereingliederungsplan und die Wiedereingliederungsvereinbarung an
  • Die Bewilligung durch den Krankenversicherungsträger muss abgewartet werden, erst nach Zustellung an den Betroffenen ist der Dienstantritt im Rahmen der  Wiedereingliederungsteilzeit möglich.

Bei Fragen rund um die Wiedereingliederung nach langem Krankenstand hilft der umfassende Ratgeber des Sozialministeriums.
Zudem finden Sie hier die Formulare für die Vereinbarung und den Plan zur Wiedereingliederungsteilzeit.
Auskunft erhalten Sie auch direkt im AMD Salzburg, Dr. Ortrud Gräf, 0662 88 75 88; ael@amd-sbg.at